Der kommende Schritt
der Geschichte und der Evolution

Der Brückenschlag von Natur- und Geisteswissenschaften
mit der wissend-gewollten Liebe oder dem Zwischen von Ich und Du

Viele Menschen ahnen, daß die bisherigen Formen von Gesellschaft und Geschichte nicht genügen, um die angestauten ökologischen und sozialen Probleme zu lösen. Zwar verfügt die Menschheit über die materiellen Mittel, die technischen Möglichkeiten und die strukturellen Organisationsformen, um die dringendsten Bedrohungen in kurzer Zeit zu lösen, doch eine scheinbare innere Ohnmacht verhindert dies. Allein die globalen Rüstungsausgaben nur eines Jahres würden genügen, um alle sozialen und ökologischen Probleme innerhalb von sechs Jahren weitgehend einzudämmen (siehe die Berechnungen des World-Watch-Institutes), aber es gibt scheinbar keinen Weg dahin. Ein scheinbar undurchdringliches Labyrinth von Machtstrukturen und Sonderinteressen verwandelt alle Lösungsansätze immer wieder nur in neue Formen des Alten.

  Die Lösung findet sich nicht innerhalb dieser alten Formen und Gedanken. Um sie zu erkennen, müssen wir den Blick hinaus richten in die Geheimnisse der Evolution des Kosmos. Wenn wir hinter deren Kulissen schauen, dann sehen wir nicht nur die Sonnensysteme, Lebewesen und menschlichen Gesellschaften. Wir sehen dann eine mit wachsender Intensität zunehmende Komplexität von Information, welche sich in den immer komplexer werdenden Systemen von Sonnen, Lebewesen und Menschen verdichtet.

Für unsere heutige Situation genügt diese Erkenntnis jedoch noch nicht. Um zu verstehen, was zu tun ist, müssen wir das Geheimnis der großen Evolutionssprünge, d.h. also der großen Intensitätssprünge im Informationsfluß erkennen.

Wir erkennen relativ schnell, daß ein solcher Sprung immer dann geschah, wenn durch das Zusammentreten oder die Begegnung bisher unvereinbarer Informationsflüsse eine völlig neue Qualität, eine neue Synergie, eine neue Intensität von Information zustande kam. Diese Verdichtung von Evolution und Information geschah in folgenden Schritten, wobei aber zwei verschiedene Qualität solcher Schritte zu beachten sind: Einem Schritt der Verbindung verschiedener Informationsformen folgte jeweils immer ein Schritt der Verbindung gleicher Informationsformen:

So entstand vermutlich die uns bekannte Materie, als durch das Zusammentreten von vorher isolierten elementaren Wechselwirkungen (die starke und die schwache Kernwirkung, die elektromagnetische und die Gravitationswirkung) eine Verdichtung dieser elementaren Wechselwirkungen, sprich Informationen geschah. Diese Komplexität von Information ermöglichte die Entstehung von Sonnen und instellaren Materien. (Die Suche nach nur einer elementaren Kraft oder Gleichung als Grundlage des uns bekannten Universums erweist sich so eventuell als Fehlschluß; es wäre vielmehr danach zu suchen, welche Informationssynergien sich jeweils in den vier elementaren Wechselwirkungen verbergen).

Innerhalb dieser materiellen Evolution gab es dann noch einen Informationsverdich-tungssprung. Das Zusammenschwingen von Sonnen und Materien zu Planeten-systemen wurde möglich, indem sich ein permanenter elementarer Informationsfluß zwischen diesen materiellen Gebilden einpegelte.

Es entstand das biologische Leben, die Organismen der Zellen, Mehrzeller und ersten Pflanzen, als durch das Zusammenkommen der bisher isolierten Informationssysteme von Nukleinsäuren und Eiweißkörpern ein informationeller Hyperzyklus zustande kam (siehe Manfred Eigen, Das Urgen).

Doch erst ein weiterer Informationsverdichtungssprung ermöglichte die Herausbildung der komplexeren Tiere bis hin zu den ersten Vormenschenhorden. Ungefähr eine Vertausendfachung des Informations- und damit des Evolutionstempos wurde möglich, als sich mit der geschlechtlichen Fortpflanzung eine Synergie zwischen den vorher isolierten Organismen entwickelte. Der Volksmund nennt diese, auch in den Augen der sich begegnenden Tiere sichtbare dichte Informationsqualität „Seele“. Wissenschaftlich gesehen nennt man diese neue Informationsqualität die „Psychische“.

Mensch und Gesellschaft entstanden ebenfalls durch das Zusammentreten zweier bisher isolierter Informationssysteme. Das Informationssystem der Tiere trat in Wechselwirkung mit einem offenen, vermutlich universellen Informationsfeld, welches den gesamten Kosmos durchdringt. Die alten Weisen nannten dies universelle Informationsfeld Chi oder Prana oder Weltäther, die moderne Wissenschaft erfaßt es als „Psi- oder Nullpunktfeld“ (siehe Ervin Laszlo, Kosmische Kreativität). Die Verbindung dieser beiden Informationsqualitäten des Tieres und des offenen Universums nennen wir „Bewußtsein“ oder „Geist“. Diese Informationssynergie von tierisch-menschlichem Organismus und offenem Universum ermöglichte es, immer neue außermenschliche Wirklichkeiten für die Bedürfnisse des menschlichen Lebens nutzbar zu machen und immer komplexere Wirtschafts- und Gesellschaftssysteme zu entwickeln.

Doch, wie oben anhand der gegenwärtigen Weltprobleme gezeigt, ist diese Informationsqualität ungenügend, um eine relative Harmonie innerhalb dieser von seelischen Lebensinteressen und Kosmos in Bewegung gesetzten Komplexität zu ermöglichen. Die modernen Medien erzeugen zwar eine uns bisher völlig unbekannte Informationsgeschwindigkeit, millionenfach schneller als bisher können Informationen verarbeitet und transportiert werden, doch offenbar verbleibt diese gesteigerte Geschwindigkeit im Rahmen der bisherigen Informationsqualität, die Medien transportieren schnell, doch nur einige wenige Frequenzen der Informationsformen, es ist keine wirklich neue Informationsdichte.

Es bedarf eines neues Sprunges in der Informationsintensität. Folgen wir der Logik der bisherigen Evolutionssprünge, bei welchen nach einem Zusammentreten verschiedener Informationsqualitäten immer eine Verdichtung durch eine neue Synergie zwischen den im ersten Schritt neugebildten Formen folgte, dann ist folgendes zu erwarten:

Der bevorstehende Evolutionsschritt ereignet sich durch die Herausbildung einer neuen Informationsqualität zwischen den Menschen. Wie ist dies denkbar und was bedeutet dies?

Jedes menschliche Individuum verkörpert ein ungeheures Maß an Informationsdichte. Auch wenn moderne Computersysteme schnell sind und große Datenmengen fassen, so sind sie diese Informationsströme doch winzig im Vergleich zur Informationsdichte und -intensität, die in den nervalen, neurohormonellen und anderen, uns erst zum Teil bekannten Informationsflüssen des menschlichen Seins und Bewußtseins geschieht. Kein Computer ist in der Lage, auch nur das Leben einer Zelle in ihrer Komplexität von inneren und äußeren Prozessen zu steuern.

Wenn es nun gelingt, daß zwei solcher ungeheuer dichten und intensiven Informationskomplexe, wie wir Menschen es sind, in eine wirkliche Synergie treten, dann, in diesem Zwischen von Ich und Du, ereignet sich eine weitere, im Vergleich zum einzelnen Menschen noch unendlich intensivere Informationsverdichtung.

Da diese Entwicklung erst noch bevorsteht gibt es noch keinen ausgeprägten Begriff dafür. Vorahnende Menschen nannten diese Qualität Freundschaft. So schrieb Hölderlin: „Die Liebe gebar Jahrtausende lebendiger Völker, die Freundschaft wird sie wiedergebären...Die Harmonie der Geister wird der Anfang einer neuen Weltgeschichte sein“ (Hölderlin, in: Hyperion).

Wir durch den Zusammenschschluß von Sonnen und Materien zu Planetensystemen und durch die genetische Einanderdurchdringung von Organismen jeweils eine neue, viel komplexere, „dichtere“ oder intensivere Welt als bei den vorher isolierten Materien und Organismen entstand, so wird durch den resonanten Zusammenschluß menschlicher Individuen in all ihrer Informations- und Komplexitätsfülle eine im Vergleich zur bisher bekannten Geschichte neue Wirklichkeit entstehen.

Voraussetzung dafür ist jedoch, daß diese Begegnung zwischen Ich und Du wenigstens einen Teil der Informationsfülle, die dem einzelnen Individuum durch seine Synergie von psychischem Organismus und offenem Universum gegeben ist umfaßt und daß eine wirkliche Resonanz, d.h. ein sich wechselseitig zu neuer Qualität steigernder dauerhafter Informationsfluß entsteht.

Diese Hinweise sind wichtig, da Menschen immer auch die anderen, früheren und geringer komplexen Informationsebenen verkörpern. Eine Begegnung zweier Menschen in der organismisch-geschlechtlich Informationsebene bewirkt so nur diese, genetisch-psychische Informationsverdichtung. Und eine kurzzeitige, die Formen der Sprache und der bewußten, geistigen Sympathie nutzende Begegnung mag einen Moment der neuen Möglichkeit erhaschen, läßt aber keine wirkliche, sich in Resonanz steigernde Synergie entstehen.

Der wirkliche Zusammenfluß zwischen Ich´s  und Du´s, die neue Informationsdichte und Seinsqualität, die vermutlich spielend die vor der Menschheit stehenden Probleme lösen wird, ist also gekennzeichnet durch Qualitäten wie „längerfristige und wechselseitige geistige Resonanz“ und durch bewußte Entscheidung für diese neue Qualität.

Es gibt manche geschichtliche Beispiele die zeigen, welche Informationskompetenz zur Lösung vorher unlösbarer geschichtlicher Probleme durch solche wirkliche menschliche Verbündung entsteht. Geschichtliche Befreiungsschritte, wie das Urchristentum oder die erste Phase der Französischen Revolution ereigneten sich, indem zwischen einigen Ich´s und Du´s jene Qualität entstand und wirkte. Bisher jedoch wurde diese Verbündung selbst oft nur als Mittel zu einem anderen Zweck gesehen und ging daher in diesem anderen, beschränkteren Zweck immer wieder verloren. Es ist Zeit zu begreifen, daß der Sinn und Zweck dieser Verbündung oder großen Freundschaft oder Harmonie der Geister nicht außerhalb, sondern in sich selbst, in der nur dadurch möglichen Informations-, d.h. Evolutions-, d.h. Seinsqualität liegt.

Intuitiv wissen die Menschen dies. Die größte oder tiefste innere Sehnsucht betrifft nicht den Besitz von Dingen, nicht die Macht über andere Menschen, auch nicht Sexualität oder Computerspiele. Es ist die Sehnsucht nach der Seligkeit der Liebe, nach bewußter, resonanter, uns als ganzheitliches Wesen erfassender, berührender und steigernder Liebe, d.h. nach Freundschaft oder menschlicher Harmonie im Zwischen der Ich´s und Du´s.

Da diese Ahnung nicht neu ist und wohl allen geschichlichen Neuanfängen und allen großen Religionen zugrunde lag, wegen Unbewußtheit jedoch immer wieder in beschränktere Zwecke und Entwicklungen entglitt, sind noch zwei, eng am Rande des Weges menschlicher Verbindungen liegende Gefahren zu benennen:

Erstens: Das Wechselspiel von Körper, Seele und Geist, welche zusammen erst uns Menschen als Ganze ausmachen. Körper, Seele als Geist sind jeweils verschiedene Informationsdichten, -formen und -dimensionen.

Körper ist die Vielfalt biologischer, genetisch-organismischer Information;

Psyche oder Seele ist die Intensität genetisch-sexueller Informationsintensität und

Geist die Fülle individuell-universeller Information.

Der Mensch ist die Verbindung dieser drei Informationsdimensionen. Aber alle diese drei verschiedenen Evolutionsstufen haben auch „Eigeninteressen“.

So ist die eine Seite der Gefahr, daß die Begegnungen der Ich´s und Du´s von den Interessen von Körper und Seele verzerrt, d.h. das Du nur für die organismischen oder psychischen Informationsbedürfnisse des Ich benutzt und damit die Qualität geistiger Kommunion nicht erreicht bzw. zerstört wird.

Andererseits gab es geschichtlich nicht wenige Versuche, diese erste Gefahr durch Ausschaltung bzw. Unterdrückung von Körper und Psyche durch den Geist zu verhindern. Da diese jedoch ebenfalls Informations- und Seinsqualitäten sind, wurde damit „das Kind mit dem Bade ausgeschüttet“. Damit wurde immer wieder die gerade auf diesen Ebenen fließende Resonanz mit der inneren und äußeren Natur zerstört.

Selbstbewußt-freie Ich´s und Du´s werden so vermutlich den Pfad zwischen diesen Gefahren finden; d.h. in ihren Informationsflüssen oder Verbindungen weder den Eigeninteressen ihrer Körpersinne und Seelen zu folgen noch diese ausschließen, sondern ihnen ein freies Informationsspiel im weiten Raum des Geistes von Ich und Du ermöglichen.

Zweitens: Die Gefahr einer Verwirrung und Verwechslung des offen, freien und informationsreichen Zwischen von Ich und Du mit den unfreien und viel beschränkteren Formen der auf der organismisch-seelischen Informationsebene wirkenden Horden und Gruppen. Das 20. Jahrhundert, welches wegen der fühlbaren Endzeit der bisherigen, die angehäufte Komplexität und deren Probleme anhäufenden Gesellschaften eine neue geschichtliche Evolutionsform suchte und versuchte, ist gekennzeichnet von der Tragik dieser Irrtümer. Die kommunistisch-stalinistischen wie die nationalsozialistisch-faschistischen Bewegungen entfachten und benutzten die inneren Sehnsüchte nach harmonischeren und menschlich-erfüllenderen Lebens-, Informations- und Evolutionsformen. Die Unbewußtheit über die inneren Geheimnisse dieser Sehnsüchte führte jedoch beide anfangs durchaus ambivalenten Ansätze zum Rückfall in vorindividuelle Zeitalter. Statt der Entfaltung des Reichtums im Zwischen von Ich und Du kam es zur für Hordeninformationformen typischen Machtstrukturen und ihrer Zerstörung der freien  Ich´s und Du´s im Namen magisch-mythischer Gemeinschaftsrethorik.

Es ist hierbei interessant zu betonen, daß insbesondere Karl Marx mehrfach darauf hinwies, daß der anstehende Sprung von der Vorgeschichte der Menschheit in die eigentliche Menschheitsgeschichte, wo der entfremdete verdinglichte Reichtum des Geldes durch den Reichtum wirklicher menschlicher Beziehungen abgelöst wird, von dieser Gefahr gekennzeichnet ist (siehe Marx, Grundrisse zur Kritik der Politischen Ökonomie).

Und Martin Buber, welcher in seinem Werk „Ich und Du“ erstmals die Grundlagen dieser neuen Welt zu beschreiben versuchte, wies ebenso mehrfach darauf hin: „Das wirkliche Leben zwischen Menschen und Menschen spielt sich nicht in dem Abstraktum des Staates ab, sondern wesentlich da, wo ein funktionelles, gefühlhaftes und geistiges Miteinander besteht...Dieses wirkliche Leben ist heute verdrückt, zurückgedrängt, beiseite geschoben...verkümmert ist die Dorf- und Stadtgemeinde zum Glieder eines Verwaltungsapparates, die Genossenschaft zum Werkzeug einer Wirtschaftspartei, die Kameradschaft zum Verein, die religiöse Einung zum kirchlichen Sprengel...es gilt, das wirkliche Leben zwischen Menschen und Menschen freizumachen...Es gilt die Befreiung des wirklichen Lebens zwischen Menschen und Menschen...zu Formen, in denen das Auf-Erden-Sein menschlicher Wesen zu seiner Fülle kommt...Der Punkt, an dem die Problematik aufbricht, ist weder das Verhältnis zur Idee noch auch das zur Gemeinschaft noch auch das zur Arbeit...der Punkt ist das Verhältnis zum Menschen...Nicht um Intimität geht es – diese stellt sich ein, wo sie sich einstellt, und fehlt, wo sie fehlt; es geht um Aufgeschlossenheit. Eine echte Gemeinschaft braucht nicht aus Menschen zu bestehen, die dauern miteinander umgehen; sie muß aus Menschen bestehen, die für einander aufgeschlossen und bereit sind...

Es geht darum, ob wirkliche Beziehung zwischen den Menschen besteht und ob die Wendung zum anderen wirklich ihn, in seinem Sein und seinem Sosein, meint. Eine gemeinsame Sache bewirkt dies nicht von selbst.

Einerseits muß es eine wirkliche Beziehung von Menschen untereinander geben, aber nicht weniger wichtig ist auf der anderen Seite die Distanz. Wenn Gedränge und Gewohnheit herrschen, daß der Mensch seinen Mitmenschen nicht mehr anschauen kann, verhindert dies wirkliche Beziehungen.

Es geht nicht um Nähe sondern um Beziehung, um echtes Gespräch, Wechselbeziehung, Dialog. Ein Mensch muß er selbst sein, um in Beziehung zu seinem Mitmenschen treten zu können, nur dann vermag er wesenhafte Gemeinschaft mit dem Anderen zu erlangen.

Die Menschen, die nach Gemeinschaft begehren, begehren nach wahrhaftigem Leben oder nach Gott. Alle Begier nach wahrer Verbundenheit geht nach Gott; und alle Begier nach Gott geht nach der wahren Gemeinschaft. Die Menschen suchen Gott, aber er ist nicht aufzufinden, denn er ist nicht „vorhanden“. Die Menschen möchten Gott haben, aber er gibt sich ihnen nicht, denn er will nicht besessen, sondern verwirklicht werden. Erst wenn die Menschen wollen werden, daß Gott sei, werden sie die Gemeinschaft tun.“

So laßt uns denn das neue Abenteuer der Evolution beginnen, laßt uns es wollen, erforschen und leben.

Laßt uns unsere Aufmerksamkeit, unsere materiellen, seelischen und geistigen Ressourcen nicht weiter auf den falschen Wegen verausgaben und daran verzweifeln, sondern für die Entwicklung dieser neuen, harmonischeren, freieren, erfüllenderen und schöneren Welt verbinden.

Vermutlich war diese neue, nicht wissenschaftlich gewußte doch deutlich geahnte Wirklichkeit auch das Wirkungsgeheimnis der vom ursprünglichen Christentum motivierten Entwicklung: „Gott ist die Liebe...Wenn zwei oder drei in meinem Namen zusammen sind, so bin ich mitten unter Euch...Und ihr werdet die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird euch frei machen.“

Weitere gedankliche Ahnungen und Vorbereitungen eines solchen neuen Zeitalters siehe bei Sappho, Sokrates, Plato, Jesus, Böhme, Fichte, Karoline, Hölderlin, Marx, Solovev, Aurobindo, Chardin, Dolores la Chapelle, Bahro u.a.

                                                                                                Textautor:        Maik Hosang
                                                                                                Humboldt-Universität zu Berlin
                                                                                                Sozialökologie, 10099 Berlin
                                                                                                e-mail: anmaik@gmx.net

Das Abenteuer von Ich und DU

Oder:
Der tiefere Sinn der Seligkeit der Liebe
Der große Sprung der Evolution:
Sappho
Eros (Sokrates)
Jesus: Zwei oder drei in meinem Namen zusammen...
Böhme
Fichte
Karoline
Hölderlin
Solovev
Buber
Marx
Chardin: Energie Liebe
Habermas (verschämt)
Dolores la Chapelle
Bahro

Letzte große, potentielle Beschleuniger zu einem neuem Niveau von Komplexität, Tempo und Bewußtsein war eine Integration: die Erfindung der geschlechtlichen Fortpflanzung.  Heute eine Menge an Komplexität, doch trotz schneller und globaler „Kommunikationsmittel“ keine wirkliche Intensität der Verarbeitung, d.h. Integration dieser Information. Verdichtung und Beschleunigung, doch keine expotentielle Intensivierung der Informationsverarbeitung....

  Konsum ist Ersatzsehnsucht der nicht gefundenen Seligkeit...
Aller wirkliche Reichtum ist Reichtum der menschlichen Beziehungen...

Wie denkbar:

1.000.000.000.000 Dollar jährlich für Rüstung
780.000.000.000

Auch Lösung Rätsel zur Transzendenz des Zinssystems.
Geld Symbol Reichtum, doch nicht wirklich,
Begegnung vielmehr...

Inhalt:
Einleitung
1.      Sehnsucht aller, Filme, Musik etc.
2.      Vordenker:
3. Bisher Evo:
Leben: Integration-Ko Gen-Eiweis, Zufall Mutation
Sex: Org. Integration-Ko zwei Gen-Eiweis:Vertausendfachung Tempo Evolution...

Mensch: Integration-Ko: Organismus-Geist: ICH_NICHT-Ich

Komm: Integration-Ko:Zwei Organismus-Geist: Ich-Nicht-Ich__Ich-Nicht-Ich

Bereits erstes Wort der Sprache aus Liebe...doch bisher vermischt mit Tier: Reaktion

Nicht ein Bewußtsein allein! Nicht ein Ich und ein Du allein, sondern Verunendlichung...

Mikrokosmos intensiviert Mikrokosmos

Diese Intensivierung des Seins und Bewußtseins erleben wir als Seligkeit... 

4. Begegnung:

            Integration zwei Körper-Seele-Geist 

Marx: Assoziation, nicht Kommune! 

Alles wirkliche Leben ist Begegnung

Von der Lust zur Freude

Vermutlich aus reiner Freude am Sein

schuf das Urseiende Myriaden Formen seiner Existenz

um sich myriadenhaft widerzubegegnen

und dabei die Freude dieses Seins myriadenhaft neu zu erleben.

Ein Mensch ist das möglicherweise komplexeste oder göttlichste Wesen dieses Universums.

Wenn zwei oder drei dieser komplexesten oder göttlichen Wesen sich wirklich begegnen, geschieht etwas wundersames:

Die Komplexität oder Göttlichkeit oder die Freude am Sein potenziert sich.

Welche Geheimnisse birgt dies?

Was sind Begegnungen?

Welcher Art gibt es sie?